FREE BOOKS

Author's List




PREV.   NEXT  
|<   231   232   233   234   235   236   237   238   239   240   241   242   243   244   245   246   247   248   249   250   251   252   253   254   255  
256   257   258   259   260   261   262   263   264   265   266   267   268   269   270   271   272   273   274   275   276   277   278   279   280   >>   >|  
toenten die ehernen Schritte der gotischen Wachen. "Hildebad, Hildebad, zu Hilfe!" rief Wisand. "Hier bin ich: - was ist? wohin soll ich?" fragte dieser mit seiner Schar entgegenkommend. "An das Thor des Honorius! Dort ist die Mauer eingestuerzt und der dicke Turm des Aetius liegt in Truemmern. - Zu Hilfe, in die Luecke!" "Ich komme: - - armer Fridugern!" -------------- In dem gleichen Augenblick stuermte draussen im Lager der Byzantiner Cethegus der Praefekt in das Feldherrnzelt Belisars. Er war in voller Ruestung, der purpurdunkle Rossschweif flatterte um seinen Helm. Seine Gestalt war hoch aufgerichtet. Feuer leuchtete in seinen Augen. "Auf! was saeumst du, Feldherr Justinians? Die Mauern deiner Feinde stuerzen von selber ein. Offen liegt vor dir des letzten Gotenkoenigs letzte Burg. - Und du? was thust du in deinem Zelt? - -" "Ich verehre die Groesse des Allmaechtigen!" sagte Belisar mit edler Ruhe. Antonina stand neben ihm, den Arm um seinen Nacken geschlungen. - Ein Betschemel und ein hohes Kreuz zeigte, in welchem Thun die wilde Glut des Praefekten das Paar gestoert. "Das thu' morgen. - Nach dem Sieg. Jetzt aber: stuerme!" "Jetzt stuermen!" sprach Antonina, "welcher Frevel! Die Erde bebt in ihren Grundfesten, erschuettert und erschreckt. Denn Gott der Herr spricht in diesen Wettern!" "Lass ihn sprechen! Wir wollen handeln. Belisar, der Turm des Aetius und ein gutes Stueck Mauer ist eingestuerzt. Ich frage dich, willst du stuermen?" "Er hat nicht unrecht," meinte Belisar, in dem die Kampflust erwachte. - "Aber es ist finstre Nacht. - -" "Im Finstern find' ich den Weg zum Sieg und in das Herz von Ravenna. Auch leuchten die Blitze." "Du bist ja ploetzlich sehr kampfeseifrig," zoegerte Belisar. "Ja, denn jetzt hat's Vernunft zu kaempfen. Die Barbaren sind verbluefft. Sie fuerchten Gott und vergessen darueber ihrer Feinde." Im gleichen Augenblick eilten Prokop und Marcus Licinius in das Zelt. "Belisar," meldete der erste, "der Erdstoss hat deine Zelte am Nordgraben umgestuerzt und eine halbe Kohorte Illyrier darunter begraben!" - "Hilfe, Hilfe! meine armen Leute!" rief Belisar und eilte aus dem Zelte. "Cethegus," berichtete Marcus, "auch eine Kohorte deiner Isaurier liegt unter ihren Zelten verschuettet." Aber ungeduldig, den Helm schuettelnd, frug der Praefekt: "was ist mit dem Wasser in dem gotischen Graben vor dem Aetiusturm? hat der Erdspalt es nicht ver
PREV.   NEXT  
|<   231   232   233   234   235   236   237   238   239   240   241   242   243   244   245   246   247   248   249   250   251   252   253   254   255  
256   257   258   259   260   261   262   263   264   265   266   267   268   269   270   271   272   273   274   275   276   277   278   279   280   >>   >|  



Top keywords:

Belisar

 

seinen

 
gotischen
 

Marcus

 
Kohorte
 
Augenblick
 
Cethegus
 
gleichen
 

stuermen

 

Feinde


eingestuerzt

 

Praefekt

 
Aetius
 

deiner

 

Hildebad

 

Antonina

 
Finstern
 

Blitze

 

leuchten

 
Ravenna

erschreckt

 

unrecht

 
wollen
 
handeln
 
sprechen
 

spricht

 

diesen

 
Wettern
 

Stueck

 
meinte

Kampflust

 

erwachte

 
finstre
 

willst

 

ploetzlich

 

darueber

 
berichtete
 

begraben

 

umgestuerzt

 

Illyrier


darunter

 
Isaurier
 

Graben

 
Wasser
 

Aetiusturm

 
Erdspalt
 
schuettelnd
 
Zelten
 

verschuettet

 
ungeduldig